Wasserkünste - Podcast über Wasser, Natur, Reisen und Kultur

Jörg Baumhauer

Überleben im Handyformat - Wenn ein Kitesurfer aus der Seenot eine Erfindung macht

Christopher Fuhrhop von RESTUBE über seine Leidenschaft zum Wassersport und eine Erfindung, die Leben retten kann. JUBILÄUMSFOLGE: WK#050

07.10.2026 69 min

Zusammenfassung & Show Notes

Willkommen bei Wasserkünste! In dieser Folge tauchen wir wieder tief ein in faszinierende Geschichten rund um Wasser in Natur, Reisen, Kunst und Kultur. Lass dich inspirieren, entdecke neue Perspektiven und begleite uns auf eine Reise durch spannende Welten. Jetzt reinhören und treiben lassen!

Jubiläumsfolge: 50 Episoden Wasserkünste!

Für diese ganz besondere Episode habe ich mir einen Gast eingeladen, dessen Verbindung zum Element Wasser intensiver kaum sein könnte. Er ist leidenschaftlicher Kitesurfer, begeisterter Schwimmer, studierter Maschinenbauingenieur – und ein Unternehmer, der aus einer lebensbedrohlichen Notlage heraus eines der faszinierendsten Sicherheitsprodukte der letzten Jahrzehnte geschaffen hat: Christopher Fuhrhop, den Erfinder von Restube.

Christopher erlebte stand vor der realen Situation, Todesangst zu haben. Doch statt dem Wasser danach den Rücken zu kehren, entwickelte er aus seiner Diplomarbeit heraus eine revolutionäre, kompakte Rettungsboje, die heute weltweit von über 60.000 Menschen, Rettungsschwimmern und sogar Spezialeinheiten wie der New Yorker Polizei (NYPD) eingesetzt wird.
In diesem Gespräch tauchen wir tief in das Thema Wasserbewusstsein ein. Warum überschätzen sich selbst Profis im Freiwasser so oft? Wie können wir unsere Wasserzeit in der Natur noch sicherer und unbeschwerter genießen?

  • Der „Close Call“ im Atlantik: Christopher berichtet hautnah von seiner packenden Erfahrung, als sein Surfmaterial in riesigen Wellen brach und er eine gefühlte Ewigkeit um sein Leben schwimmen musste. Dieses prägende Erlebnis war die Geburtsstunde einer großen Idee.
  • Was bedeutet Wasserbewusstsein? Echte Wassersicherheit fängt im Kopf an. Christopher erklärt, warum Technik und Produkte nur die letzte Instanz sind – entscheidend ist unser Respekt vor der Natur und den Kräften des Wassers.
  • Die Statistik des Ertrinkens: Wir blicken auf die ernüchternden Zahlen der WHO. Jede Stunde sterben statistisch gesehen weltweit mehr als 30 Menschen beim Wassersport oder im Wasser. Oft betrifft es erfahrene Sportler, da das Freiwasser seine Spielregeln sekündlich und ohne Vorwarnung ändern kann.
  • Wie Restube im Ernstfall Leben rettet: Das Prinzip ist genial einfach – eine kleine Tasche an der Hüfte, die bei Zug an der Auslöseleine sofort eine Rettungsboje aufbläst. Christopher teilt emotionale Geschichten von echten Rettungsaktionen, die er selbst im Urlaub miterlebt hat.
  • Mehr Wasserkompetenz für Kinder: Durch das einfache Aufpusten mit dem Mund wird das System im Kinderbereich oft als spielerische Schwimmhilfe genutzt. Das erhöht die sichere Wasserzeit der Kids und stärkt von klein auf ihr Vertrauen ins Wasser.
  • Nachhaltigkeit und Verantwortung am Gewässer: Warum das Team von Restube bewusst auf langlebiges Nylon-TPU statt auf billiges, umweltschädliches PVC setzt. Christophers Credo: „Nur wer im Wasser ist, fühlt es. Wer es fühlt, liebt es. Und wer es liebt, schützt es.“

Erwähnte Ressourcen & Links:
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Transkript

Christopher Fuhrhop
00:00:01
Durch diese großen Wellen habe ich nicht erkannt, wo komme ich zurück, wo komme ich nicht zurück. Und dann hatte ich das erste Mal eine Situation, wo ich wirklich Todesangst hatte. Ich habe gedacht, das ist jetzt zu Ende hier. Das Thema Sicherheit im Wasser ist eigentlich nur die letzte Funktion der letzten Instanz. Was es eigentlich bringt, was wir machen, als Produkt, aber auch als Kommunikation, was wir probieren zu stärken, ist Wasserbewusstsein. Genau diese Frage hat mich meine Schwester vor 15 Jahren angestellt. Sie hat gesagt, hey Christopher, du kannst das doch nicht tun. Dann werden mehr Leute ins Wasser verrückte Dinge tun. Und das ist mit jedem Sicherheitssequenz das Gleiche.
Jörg Baumhauer
00:00:40
Freiheit, Schwerelosigkeit, pures Vergnügen. Du rauschst mit deinem Kite über die Wellen. Plötzlich eine Böe, dann ein Knall und dein Kiteschirm ist weg. Du schwimmst und schwimmst und schwimmst und irgendwann realisierst du, das kann böse enden. Denn jede Stunde sterben im Schnitt mehr als 30 Menschen beim Wassersport. Moin zu Wasserkünste, dem Podcast über Wasser in Reisen, Natur und Kultur. Mein Name ist Jörg von Edition Aqua und mein heutiger Gast war in Lebensgefahr. Und aus dieser Stunde zwischen Leben und Tod hat er eines der faszinierendsten Sicherheitsprodukte der letzten Jahrzehnte entwickelt. Er ist Maschinenbauingenieur, der mit dem Wasser in einem ganz besonderen Dialog steht. Denn das Wasser hätte ihn fast umgebracht. Trotzdem liebte er es bis heute als Kitesurfer, als Schwimmer und als Unternehmer, der aus der Not ein Geschäft gemacht hat. Mit meinem Gäst spreche ich aber eine Idee, die in einer Diplomarbeit begann und heute von der NYPD, der Bundespolizei und 100.000 Menschen weltweit eingesetzt wird. Und darüber, was es bedeutet, wenn das Wasser plötzlich und ohne Vorwarnung die Spielregeln ändert. Ich freue mich auf das Gespräch mit Christopher Furhop von RestTube. Und übrigens, das ist die 50. Folge von Wasserkunste. Eine Jubiläumsfolge. Ich freue mich sehr darüber, dass ich so viele tolle Gäste hatte und ich freue mich noch mehr, wenn euch das gefällt und ihr mir vielleicht eine kleine Bewertung überall bei einem Portal da lasst, bei dem man eben Podcasts bewerten kann. Und jetzt rein ins Gespräch. Moin, Christopher. Ich freue mich megamäßig, dass du heute mein Gast bist und ich kann das jetzt schon spoilern, das ist eine Jubiläumsfolge. Es ist nämlich die 50. Wasserkünste-Folge. Hätte ich nie gedacht, dass ich das irgendwie hinkriege und so tolle Gäste habe wie dich heute. Warst du heute schon im, am oder auf dem Wasser?
Christopher Fuhrhop
00:02:38
Ja, hallo Jörg. Ja, ich habe heute Morgen geduscht, tatsächlich. Ich bin so ein Morgen-Kurzduscher, manchmal auch lang, weil ich da immer gut nachdenken kann. Also Wasser ist für mich immer schön. Ich war das letzte Mal am See vor etwa einer Woche bei einer Wassersicherheitsveranstaltung, wo wir mit ganz vielen Profis über Wassersicherheit gesprochen haben.
Jörg Baumhauer
00:02:58
Cool, das ist ja heute unter anderem das Thema, um das es sich dreht. Aber wir haben bestimmt ein paar Menschen da draußen, die nicht wissen, wer Christopher Fucher bist. Erzähl doch noch mal ein bisschen, wer bist du?
Christopher Fuhrhop
00:03:09
Ja, ich bin Christopher, komme ursprünglich aus Pforzheim. Ich liebe draußen zu sein. Ist das eher so ein Hobby-Thema oder was man so macht in der Profession? Ich fange es mal einfach ganz entspannt an. Genau, und heute, also mein Job, warum ich wahrscheinlich hier auch drin bin, meine Verbindung zu Wasser ist, dass ich vor vielen Jahren beim Kitesurf mal fast ertrunken bin, dann das Wasser erlebt habe als etwas sehr Mächtiges. Ich wirklich auch Angst bekommen habe sehr stark. Und dann habe ich tatsächlich als Ingenieur oder angehender Maschinenbau-Student hier an der Uni Karlsruhe oder KIT heute, habe ich dann ein Produkt entwickelt, was man immer dabei haben kann, was mir eine gute Zeit im Wasser ermöglicht und immer mehr Menschen.
Jörg Baumhauer
00:03:51
Und darüber sprechen wir auch gleich, aber vielleicht nochmal ein bisschen zurück, weil ich fand das schon, klang für mich nach einem sehr einschneidenden Erlebnis, denn ich mache meinen Podcast aus Leidenschaft, du hast deinen Sport aus Leidenschaft gemacht und der hätte dich ja tatsächlich fast das Leben gekostet. Erzähl doch noch mal ein bisschen kurz, was ist damals passiert?
Christopher Fuhrhop
00:04:12
Also ich war immer schon viel am Wasser, vor allem Atlantik war für mich immer schön, weil so starke Wellen sind so viel Energie. Da war ich früher vor allem Wellenreiten recht viel und dann irgendwann habe ich das Kitesurfen für mich entdeckt, was wunderbar ist, was man am Anfang mit dem Wind noch in Verbindung bringen kann. Ich habe auch ganz, ganz, als ich kleiner war, gern ein bisschen gesegelt und so. Naja, und dann waren wir halt mit Freunden da, wie man das so macht, Studententeam da hingefahren, Material halt noch sehr alt Und dann waren sehr große Wellen und sehr starker Wind. Das Material ist kaputt gegangen in den Wellen. Dann bin ich eben ohne Material sehr lang geschwommen, bis ich an Land gekommen bin. Und durch diese großen Wellen habe ich nicht erkannt, wo komme ich zurück, wo komme ich nicht zurück. Und dann hatte ich das erste Mal eine Situation, wo ich wirklich Todesangst hatte. Ich habe gedacht, das ist jetzt zu Ende hier. Wahrscheinlich waren es nur eine Viertelstunde, wo ich da rumgeschwommen bin. Hatte ich aber angefühlt wie eine Stunde oder ich war völlig kaputt danach. Bin dann Land angekommen wieder. Und dann war das Verrückte, dass, also ich wollte nicht mehr ins Wasser dann erst. Und das habe ich irgendwie davor nie erlebt. Ich fand Wasser immer total toll und ich kann ja irgendwie zwar nicht so gut schwimmen, aber mit meinem Brett fühle ich mich sicher und mit was dabei ist. Also ich bin wirklich kein guter Schwimmer, muss man sagen. Ich schwimme okay, aber ist nicht perfekt. Und naja, dann habe ich gemerkt, oh, da ist irgendwas seltsam. Meine Freunde, die dabei waren, da hat jeder so eine Situation dann mal erzählt. Ja, ich hatte auch schon mal so einen Close Call, wie man so schön sagt, oder sowas. Ich so, okay, interessant. Und dann habe ich mal überlegt, drüber nachgedacht einfach. Das war so die Initialzündung, noch gar nicht mit Fokus auf Produkte oder irgendwas machen, aber ich habe gedacht, irgendwie komisch, dass es ein Thema ist, man ist so gerne am Wasser, jeder liebt ja das Wasser und ganz viele erzählen darüber, dass sie Themen, also erzählen nicht darüber, so, dass sie schon mal Situation hatten. Dann habe ich so eine Umfrage gestartet, mal so aus Spaß im engeren Kreis und habe festgestellt, dass jeder Vierte, zum Teil jeder Dritte, je nachdem welchen Kreis man gefragt hat, eine Situation hatte, die nicht lustig war. Also nicht die Alge am Fuß, was auch schon nicht so geil ist, so schön ist, sondern wirklich so, oh, das war jetzt nicht so schön. Und dann habe ich gedacht, da kann man doch irgendwas machen.
Jörg Baumhauer
00:06:23
Wie ist denn dein Verhältnis zum Wasser heute? Also bist du demütiger geworden?
Christopher Fuhrhop
00:06:28
Also ich habe immer schon Respekt vor Wasser gehabt. Es ist nicht so, dass ich so völlig, immer wenn ich ein Equipment dabei hatte, ein Brett oder ein Board oder ein Münz zum Rausziehen oder ein Boot, selber im Wasser schwimmen war immer schon so, habe ich gemacht, so über den Baggersee quer drüber und so, aber habe mich dann Mitte vom Baggersee schon so gedacht, ich gehe jetzt mal auf die andere Seite, ich bleibe da nicht eine halbe Stunde so entspannt. Genau. Also ich bin immer schon demütig geworden vor Wasser. Was aber Wasser ausmacht für mich, selbst wenn man schon am Wasser ist, das tut einen so unbedingt, also grounden oder so, wie soll ich sagen, ja so entspannen. Das Geräusch, also dieses, wie so ein Boot, man sitzt auf dem Boot oder man sitzt am Strand und die Wellen kommen rein, das ist unglaublich, tut den Kopf für mich unglaublich klar machen. Und säubern. Und das ist vielleicht so die erste Beziehung. Und dann da auch reinzugehen und das zu erleben, Das ist halt irgendwie eine sehr schöne Sache, wo, glaube ich, sehr viele, wo, glaube ich, mehr Wasserzeit, also mir zumindest, hilft, mich besser zu fühlen. Wenn ich im Schwimmbad bin, dann bin ich gerne im Wasser. Da sitze ich nicht so gerne außenrum und schaue und sonne mich oder so. Bei mir geht es zumindest so. Wo ich viel lieber ins Freiwasser gehe, viel lieber in die Natur oder in den See oder ins Meer, weil das einfach schöner ist für mich.
Jörg Baumhauer
00:07:41
Da habe ich mit einem Psychologen auch drüber gesprochen, zweimal über dieses Thema, was Wasser mit uns macht. Und das hat ja beide Möglichkeiten. Das kann uns Angst machen, das kann uns aber auch unglaublich gut tun und in der Regel tut es uns gut. Wie hast du dein Verhältnis zum Wasser wieder glatt gebügelt, den Wellengang wieder nach unten gebracht?
Christopher Fuhrhop
00:08:02
Durch Technologie. Eigentlich total übel. Das macht man eigentlich nicht so, aber ich habe es halt so gemacht. Also im Endeffekt, ja, ich habe halt RestTube erfunden, das Produkt quasi. Und es ist so klein, dass du es dabei haben kannst. Und wenn du auslöst, hast du einfach Auftrieb sofort. Und was total simpel ist, sobald du einen Auftrieb hast, einen Baumstamm, jemand anderes, wenn er stark genug ist, vielleicht nicht so gute Idee, aber irgendwas, wo du dich dran festhalten kannst, dann hast du Zeit. Dann ist es völlig entspannt. Und deswegen war für mich so, also ich habe jetzt keine panische Angst vor Wasser. Ich liebe Wasser, ja. Aber ich habe bewusst mir gemacht, okay, im Wasser kann immer irgendwas passieren. Je mehr du am Wasser bist, desto wahrscheinlicher auch. Das haben wir auch in Studien mittlerweile belegt, die ist eine recht kurze Studie gemacht mit sehr vielen Daten drin, die auch demnächst veröffentlicht wird oder wahrscheinlich jetzt veröffentlicht ist mittlerweile, wenn der Podcast rauskommt. Das ist ein guter Punkt, einen Link, werde ich mal auf jeden Fall einen Link eingeben und da sind sehr, sehr spannende Erkenntnisse drin, wie sozusagen erstmal Situationen entstehen, was überhaupt passiert und wie viel es auch betrifft. Und dass dieses Thema, ich bin noch der perfekte Sportler, kann mich total bewegen, oft das Gegenteil ist, weil die Leute, die sehr oft am Wasser sind, die Statistik sehr hoch ist, dass dann doch was passiert, weil Wasser immer irgendwie anders ist und auch andere ein Problem haben können und man selber dann auch ein Problem hat.
Jörg Baumhauer
00:09:22
Also ich habe in der Vorbereitung auf unser Gespräch mal ein bisschen recherchiert und das war schon sehr ernüchternd, wenn man hört, dass die WHO 2021 festgestellt hat, dass 300.000 Menschen bei Wassersport gestorben sind. Was im Endeffekt bedeutet, jede Stunde sterben irgendwie 30 Menschen. Das ist schon sehr schwierig und festgestellt haben die nehmende mangelnde Aufsicht. Da kann man natürlich jetzt am Meer wahrscheinlich relativ wenig tun, obwohl es dann die Leute von Baywatch und Co. gibt. Oder die Lagerie, die gar nicht hoch einzuschätzen ist oder Seenotretter. Aber die schlechte Schwimmfähigkeit und das, was du sagst, Selbstüberschätzung, dann in Verbindung mit Alkohol und dann das, was du auch sagtest, Strömungen, was dich ja auch so ein bisschen rausgebracht hat. War das der Antrieb für euch? Du hast ja RestTube gemeinsam mit einem Kommilitonen irgendwie erfunden. Wobei, da fällt mir noch im Vorwege was ein, du hast auch schon mal überlegt, mit Drohnen zu arbeiten. War das vor oder nach RestTube?
Christopher Fuhrhop
00:10:25
Das war witzigerweise davor. Das ist eine lustige Geschichte. Also vielleicht einmal noch zurückgesprungen wegen den WHO-Zahlen und dann will ich auf die Drohnensache eingehen. Also die WHO ist es nicht der Wassersport, die 300.000. Das ist aber die Zahl. Und das ist eine Zahl, die Ertrinkungsfälle sind, die dokumentiert sind. Es gibt, muss man dazu sagen, eine sehr große Grauzone noch, die dazukommt, die statistisch nicht belegbar ist. Und zwar sind es diejenigen, die nicht als Ertrinken deklariert sind. Also wenn eine, das wird auch gerade, braucht man verändert gerade auch, weil bisher war es so, wenn eine Person im Wasser einen Herzinfarkt hatte zum Beispiel, dann irgendwie noch wiederbelebt wurde und wieder an Land gezogen wird, aber im Wasser das passiert, dann ist die Klassifizierung je nach Land wieder unterschiedlich, aber per se nicht erst ertrinken gewesen, obwohl der Herzinfarkt sehr wahrscheinlich aus dem Wassersituation herausgekommen ist. Und diese Leute sind da gar nicht drin. Also das ist auch mal ein Thema. Das nächste ist, dass in Tourismusgebieten, wo ja Wassererlebnisse besonders wichtig sind für den Tourismus, dass massiv runtergedrückt wird die Bekanntheit von den Situationen, die passieren. Manchmal kommt was durch, aber sehr oft wird gar nicht drüber gesprochen, dass da gestern jemand gestorben ist am Strand, wo heute die Kinder wieder spielen. Und es waren drei Kinder, die gestorben sind und der Rettungsschimmer noch obendrein, weil der helfen wollte und nicht genug Auftritt dabei hatte. Also das ist ein ganz hartes Thema. Ich bin aber jemand, der jetzt nicht so der, wie soll ich sagen, ich bin nicht eine Person, ich selber funktioniere nicht über Befehle und Aussagen, mache das so und so, ich hasse das sogar, sondern ich sage die Leute oder ich selber, ich will wasserkompetent genug sein, dass ich verstehe, was Sache ist. Es hat was mit Wissen zu tun, vor allem. Und da gibt es zwei Effekte. Ich fand es witzig, weil Wasserkünste ist natürlich weg von Wassersicherheit, könnte man meinen. Aber ich habe eine Brücke und die ist sehr stabil, glaube ich, und die ist generell auch, will ich mal formulieren. Und zwar, Florian Wagner hat es gestern im Telefonat witzigerweise mir so gesagt, so nachher gesagt. Er hat gesagt, nur wer das Wasser fühlt, liebt es. Und nur weil das Wasser liebt, schützt es. Das heißt, und wenn ich es fühle, muss ich reingehen. So, und wenn ich reingehe, sollte ich nicht sterben. Das heißt, im Endeffekt ist meine Mission, das ist dann noch klarer geworden durch diesen Satz eigentlich, oder meine oder unsere Version noch mehr, wir wollen die Menschen an das Wasser bringen. Aus ganz verschiedenen Gründen. Das kann Gesundheit sein, das kann sein mentale Themen, das kann sein, dass ich überhaupt mal wieder Selbstwirksamkeit habe. Es kann sein, dass ich mein Handy mal wirklich eine Stunde nicht erreichbar sein will. Der einzige Ort, wo das geht, ist eigentlich das Wasser oder der Bunker, wo Leute akzeptieren, dass man jetzt nicht erreichbar ist, so verrückt das ist. Und das fände ich eigentlich so die Brücke so ein bisschen, wir wollen Leute enhancen und Peace of Mind geben, das zu tun. Wir kriegen zum Teil Nachrichten von Leuten, die sagen, hey, ich hatte einen Herzinfarkt oder irgendwas passiert und ich war jetzt jahrelang nicht mehr im Wasser und dank Rest Tube gehe ich wieder schwimmen. Ich schwimme ganz entspannt durch den See. Meine Mutter, als ich es erfunden hatte und habe ihr immer so ein Prototyp gegeben, damals noch etwas sketchy und naja, aber es hat wohl funktioniert. Ich meinte, hey, weißt du, ich bin in meinem Rand geschwommen. Ich so, hä? Weiß ich gar nicht. Ich bin in meinem Rand vom See geschwommen, seit Jahren. Ich so, was? Warum? Ja, weil ich dann krank bekommen kann. Ich bin noch schals. Und die schwimmt jetzt wieder durch den See durchentspannt. Also so Dinge sind es. Das heißt, das Thema Sicherheit im Wasser ist eigentlich nur die letzte Funktion der letzten Instanz. Was es eigentlich bringt, was wir machen, als Produkt, aber auch als Kommunikation, was wir probieren zu stärken, ist Wasserbewusstsein.
Jörg Baumhauer
00:14:09
Dann lass uns da gerade mal einhaken. Denn eigentlich wollte ich das viel später machen, aber es ist natürlich super, dass es jetzt kommt, du sozusagen die Vorlage lieferst. Denn auf der anderen Seite ist es doch so, Wenn du den Menschen diese Sicherheit gibst mit deinem Produkt, das gleich nochmal ein bisschen erklären, damit die Menschen überhaupt wissen, was es ist. Und verleitest du sie dann nicht dazu, genau zu dieser Selbstüberschätzung irgendwann, dass sie sagen, ja warum soll ich überhaupt richtig schwimmen lernen, warum soll ich überhaupt mit dem Wasser richtig umgehen lernen, weil ich habe da ja am Gürtel was hängen, was mich im Zweifelsfalle drücke ich da drauf und dann bläst sich das auf und dann bin ich safe.
Christopher Fuhrhop
00:14:47
Genau diese Frage hat mich meine Schwester vor 15 Jahren angestellt. Sie hat gesagt, hey Christopher, du kannst das noch nicht tun. Dann werden mehr Leute ins Wasser verrückte Dinge tun. Und das ist mit jedem Sicherheitssequemde das Gleiche. Egal ob ein Helm oder ein Anschnallgurt. Und in der Kategorie ist das Rescue, was wir machen. Durch die Helme sterben weniger Menschen. Ein paar wenige, die ohnehin an ihre absoluten Grenzen gehen, werden noch verrücktere Dinge tun. Das ist sicher. Aber für die ist die Statistik ohnehin recht schlecht. Aber für die Masse der Leute ist es einfach eine Hilfe. Und die Masse der Leute will doch gar nicht crazy, verrückt irgendwie durch die Wand rennen. Das heißt, ja, das ist quasi eine Ermöglichung, genauso wie ein Auto. Man kann weitere Strecken machen, als früher mit Pferd oder zu Fuß. Aber es ermöglicht natürlich was und tut den Menschen mehr Raum und Freiheit geben. Und wie sie die Freiheit nachher nutzen, das ist in der jeweiligen Verantwortung natürlich. Und wenn jetzt jemand sagt, okay, ich kann jetzt mit Rescue Base, habe irgendwie statt 70 Meter plötzlich 500 Meter tief tauchen und ich probiere es mal aus und löse es dann aus und dann... Also die Person wäre sowieso 100 Meter tief getaucht irgendwann. So sehe ich es ein bisschen. Also zumindest ist mein Gedanke, jedes Sicherheitsequipment ermöglicht gewisse Freiheiten, also mehr Airbags, man kann schneller fahren, wie auch immer, oder sichere Unfälle machen. Keiner will einen Unfall machen, aber ein paar machen es ja doch. Deswegen ist die Antwort drauf für mich gewesen und da stehe ich auch immer noch dazu. Heute ist die Statistik ganz klar, dass Rest2 eine deutliche Anzahl an Leben gerettet hat. Soweit über 60 sind dokumentiert, es wird immer mehr. Ja, es kommt sehr regelmäßig, ganz vor zwei Wochen wieder kam eine Nachricht bei uns rein und das ist, genau, es hilft. Und wenn man die Statistiken anschaut, jetzt zum Beispiel von Fahrradhelmen weiß ich es konkret, weil das wurde recht gut dokumentiert in der Schweiz. Das war in den 80ern. Da hat die BFU, also die Bundesanstalt für Unfallverhütung mit der SUWA zusammen, mit der Schweizer Versicherung, eine Kampagne für Fahrradhelme gemacht. Weil die festgestellt haben, oh, wir haben sehr hohe Kosten für Schädel-Hirntraumata, also die Versicherung. Diese ganzen Folgekosten, dass da Menschen halt Jahrzehnte irgendwie an Maschinen dranhängen und all diese Sachen, schreckliche Dinge. Und bis noch da was machen. Und dann kam diese Helme-Idee. Wie kriegen wir denn hin, dass wir die Helme cool machen für die Leute? Ja, oder dass es irgendwie Leute tragen. Und da gab es Statistiken auch zu den Unfällen und zu den Kosten dahinter. Deswegen ist das basiert mit Daten. Und da kann man ganz klar sehen, dass von den 80ern, wo das losging, bis 1998 war das, wo das durchgemessen wurde, bis 2000er, die Tragequote eben von irgendwie einem Prozent, also wir sprechen ja von einem Prozent, auf irgendwie immerhin, ja, an die knapp 40 hochgekommen ist. Dann ist auch geblieben bei 40. Mehr ist nicht passiert, aber das war's. Die haben da Millionen investiert in die Kampagnen. Die haben damals geschafft, dass Tour de France das auch mit verpflichtend gemacht hat bei den Fahrradfahrern, was erst bei den Fahrradfahrern Aufstände gegeben hat. Streiks. Wir wollen keinen Fahrradhelm anziehen, das ist ja, ich weiß nicht, ist ja irgendwie. Dann wurde irgendwie ausgemacht, ja, beim Hochfahren kannst du ihn abziehen, beim Runterfahren musst du ihn anziehen und dann okay, machen wir. So, und auf jeden Fall, die Statistik zeigt dann, das ist ja auch ein Helm, tut ja auch Möglichkeiten eröffnen. Ja, das ist genau das gleiche Ding, dass eben die Stern-Hirn-Traumata und die ganzen Folgekosten runtergegangen sind, drastisch. Und da hat es, in der Schweiz hat es im Rahmen funktioniert wohl, da haben Institutionen das gesehen, analysiert, gemerkt, investiert in die Technologie, in ein Produkt, haben Firmen unterstützt, dass sie das richtig gut vermarkten können. Haben das in die, wie heißt das so schön, Fahrradfahrkurse eingebaut bei den Kindern, all die Sachen. Und dann hat es halt 20 Jahre gedauert und dann waren halt 40 Prozent am Start.
Jörg Baumhauer
00:18:36
Ja, wobei ist, Ist das nicht genau der Punkt, wo ich so ein bisschen zweifle, aber das ist ja vielleicht auch ganz gut, dass man sagt, ja, es ist schön, wenn ich diesen Helm aufhabe oder in dem Fall eben das Restcube am Gürtel oder wo auch immer habe, aber trotzdem muss ich doch noch lernen, vernünftig zu schwimmen und Fahrrad zu fahren. Also nicht diese vermeintliche Sicherheit. Denkt ihr das dann auch gemeinsam, dass ihr sagt, also wer es trägt, sollte sozusagen das Seepferdchen haben?
Christopher Fuhrhop
00:19:11
Genau. Das Thema Wasserkompetenz ist das, was ich da vorhin damit meinte. Also wenn ich jetzt irgendwie in den Babybad reingehe, dann macht es überhaupt keinen Sinn. Wenn ich im Schwimmbad schwimme, macht es keinen Sinn. Also diese Boje speziell. Wenn ich jetzt irgendwie ins Meer rausgehe, ist es wahrscheinlich schon sinnvoll. Wenn ich Rettungsschwimmer bin, dann macht es Sinn, dass ich Auftrieb dabei habe, irgendein Auftrieb. Und das ist ja nur ein Tool von ganz vielen, die es gibt. Also wir sind ja eine Lösung. Man kann auch eine Rettungsweste anziehen beim Schwimmen, wenn es total zur Sache geht. Wenn ich vom Boot falle, macht das voll Sinn. Weil ich Klamotten anhaben und ich bin ohnmächtig und all diese Sachen. Ich wünsche mir einfach diese Wasserkompetenz. Also zu wissen, die Begrifflichkeit kommt aus der Schweiz, das Thema, was davor schon gemacht wurde. Zu wissen, was mache ich eigentlich, wenn ich da stehe. Das ist ähnlich wie im Skikontext. Wenn ich jetzt meine Skitour mache oder ich bin unterwegs in Bergen, dann kann ich auf den gefestigten Wanderwegen bleiben und einfach so mache ich halt. Wenn ich das ein bisschen mehr Freiraum will, erleben will, dann sollte ich mich mit der Natur beschäftigen und wissen, was da ist, welche Gefahren da sind, vom Steinschlag bis zur Lawinen, bis was auch immer. Und dann kann ich das möglichst sicher machen. Und trotzdem nutze ich, ich kenne das Equipment, was ich nutzen kann oder nicht nutzen will und kann bewusst die Entscheidung treffen. Das heißt, eigentlich ist es einfach nur eine Möglichkeit in Toolsets, was da ist.
Jörg Baumhauer
00:20:31
Jetzt gehen wir einfach mal in das Toolset, weil wir haben jetzt so viel drumherum gesprochen. Nein, halt, stopp. Du hast mich geschickt von dem Drohnenthema abgelehnt. Aber das wollten wir nochmal kurz erzählen, bevor wir dann zum Produkt kommen.
Christopher Fuhrhop
00:20:45
Genau. Also das Drohenthema ist lustig. Als ich damals studiert habe an der Uni Kaiso oder heute KIT, musste ich eine Studienarbeit machen. Studienarbeit ist so eine wie heute Bachelor-Thesis oder sowas. Damals gab es das Diplom noch und so. Und da ging es um Quadrocopter-basierte, also neue Ideen für Quadrocopter-basierte Produkte. Und diese Drohnen, also Quadrocopter war damals eine Begrifflichkeit oder Octocopter mit 8 Drohtoren oder 6, die haben damals eine Minute oder zwei Minuten lang geflogen. Aber ich konnte in der Studienarbeit ein paar Ideen machen, da ging es los mit, und die Idee hatte ich selber das zu tun, hatte Lust dazu, weil ich Lust auf diese Drohnen-Thematik hatte. Ich hatte Bock, diese Drohne zu bauen, das war quasi unerreichbar als normaler Mensch damals und ich konnte es mit der Uni dann machen. Naja, dann konnte ich halt so eine Drohne bauen und dagegen ein Thema war, was heute auch gemacht wird, Reinigung tatsächlich von Gebäuden mit Drohnen. Das Thema Feuerlöschen, das war so ein Ding. Das Thema Malen, das wird noch gar nicht so viel gemacht, das ist echt total clever an manchen Stellen. Und ein Thema, und das war ich am lustigsten, weil ich gebaut habe, war Wasserrettung. Ein Aspekt war noch Lawinenrettung, das war noch andere, aber das war eine Wasserrettung. Das habe ich gebaut und da habe ich im Endeffekt eine Drohne auf Mikrokopterbasis aufgebaut mit der Uni zusammen und dann haben wir eine Rettungsweste, eine aufblasbare Standardrettungsweste drunter gehängt. Und das Ding ist halt geflogen, ich glaube, zwei Minuten, 20 Sekunden. Also man konnte hochfliegen, auf dem See auf gar keinen Fall raus, aber man konnte das Prinzip zeigen. Und das war witzig, weil das war noch vor dem Erlebnis, das war noch vor Westview. Also wir haben eine Rettungsweste abgeworfen einfach und also Praxis auf, wir haben es gebaut. Und das Witzige ist, dann habe ich ja irgendwie den Unfall gehabt oder die Situation und habe das dann gestartet, RestTube. Und dann habe ich auch gedacht, das wäre doch eigentlich auch was für das Drohnen-Thema, aber das war noch nicht so weit. Die Drohnen, die waren halt noch nicht effizient. Die sind 10 Minuten geflogen, also da hast du... Und dann nach so sechs, sieben Jahren Resttube kam Rettung schon mal auf mich zu. Boah, ich habe eine Drohne, ich tue damit irgendwie mir anschauen, was da ist. Das war so 2010 oder so, oder irgendwie so, ja. Die Drohnen konnten damals 20 Minuten fliegen und es ging dann so los. Hey, wir können doch da was abwerfen, kannst du nicht machen? Witzig, oder war das genau das? Und ich glaube, ein Jahr später, die ersten waren an der Ostsee, glaube ich, gleich zehn Stationen sogar, dann Australien gleich los, haben die quasi Resttubes abgeworfen. Und das waren dann wasseraktivierte Resttubes. So war der Kreis quasi. Aber das ist lustig, weil man zu sehen hat so eine Idee und irgendwie macht total Sinn, aber die Idee ist ja noch gar nicht möglich, weil die Technologie noch nicht so weit ist. Und manchmal hilft einfach warten und dann passiert es irgendwie. Und irgendjemand macht es sowieso. Egal welche Idee, irgendwann passiert es.
Jörg Baumhauer
00:23:30
Ja, das ist auch gut so. Du hast Gott sei Dank ja nicht gewartet, sondern du hast aus deinem Unfall heraus oder aus dieser Situation heraus gesagt, da muss jetzt irgendwas passieren. Und dann ist was passiert. Also in deinem Gedankengang ist was passiert und du hast ein Unternehmen gegründet oder ihr habt ein Unternehmen gegründet. Und das Unternehmen heißt RestTube. Und da ich ja ein Audio-Podcast mache und kein Video-Podcast, müssen wir vielleicht noch mal ganz kurz erzählen, Damit die Menschen sich da draußen vorstellen können, was ist Restube? Und dann interessiert mich natürlich, wie es dazu kam, dass du sie gegründet hast. Also die Ursache haben wir. Aber wie bist du auf die Idee gekommen, sowas überhaupt zu sagen?
Christopher Fuhrhop
00:24:13
Ja, genau. Also das Produkt, ich muss das witzig, ich tue das ja selten audiomäßig erklären. Aber es ist audiovisuell und akustisch. Also es geht, glaube ich, schon irgendwie. Im Endeffekt kann man sich vorstellen, eine Tasche in der Größe von einem Handy ungefähr. Größe von einem Handy. Diese Tasche, die kannst du an der Hüfte an dem Gürtel tragen, die kannst du aber auch an der Equipment befestigen, aber die meisten tragen es am Gürtel, direkt an der Hüfte, der Gürtel ist auch dabei. Ich klicke das also an die Hüfte und diese Tasche ist geschlossen. Und da ist die RestTube Sicherheitsbrühe drin. Aus dieser Tasche heraus kommt ein Auslösegriff, den ich jederzeit ziehen kann, wenn ich will. Ich kann schwimmen, ich kann surfen, ich kann kiten, alles machen und wenn ich Auftrieb will, quasi den Beckenrand jetzt haben will, Dann ziehe ich am Auslöser und dann wird es kurz nochmal akustisch, wird kurz laut und zischt, weil das Geräusch ist eigentlich ganz schön. Ich mache das mal kurz hier. Ein großer Zug am Auslöser, ein starker. Und dann habe ich es einmal zisch gemacht. Ihr habt es wahrscheinlich gehört, vielleicht viel zu laut. Müsst ihr vielleicht eure Ohren, du hast sicher dann runter gemacht, die Lautstärke beim Cutting. Genau, und dann habe ich diese Boje, die hat eine Länge von so etwa knapp 65 Zentimeter. Die hat einen Durchmesser von 18 Zentimeter, die kann ich unter die Arme legen. Also ich kann mich über so einen Schlauchquantel drüberlegen, dadurch kann ich einfach treiben im Wasser. Das Besondere ist jetzt aber, ich kann auch zeigen, wo ich bin. Ich kann mit der Boje winken, auch wenn Wellen werden, ich habe dadurch mehr Höhe, wo ich abdecken kann, ich bin mehr sichtbarer beim Mann über Bord oder mit Wellen. Ich kann es hinter mir herziehen, weil da eine Nische, also eine Leine verbunden ist mit der Boje. Ich habe ein Gürtel mit einer Leine und da ist dann die Boje dran. Und dadurch kann ich hinter mir herziehen. Ich kann ganz normal sehr schnell schwimmen und kann durch Wellen durchtauchen sogar, wenn ich es hinter mir herziehe. Und dann wieder die Boje nehmen, wenn ich es brauche. Das heißt, es ist sehr flexibel. Und die letzte Funktion, die ist mir, die ist jetzt über die Jahre sehr klar geworden, ist eine extrem wichtige, ist, ich kann die Boje einfach jemand anderes aus Distanz hinreichen. Und der hält sich dann fest dran und hat den Beckenrand dabei. Das heißt, wenn eine andere Person ein Problem hat, löse ich aus und gebe diese Boje rüber. Ich kann den Gürtel dann vermehrt machen mit einem Clip oder ihm geben oder ihn sogar abschleppen ein bisschen. Ich bin sofort, die Situation ist deskaliert. Und das ist, was Stress-Type ist. Also ich sage immer so, also von der Idee ist es so ein Schweizer Taschenmesser für Sicherheit am Wasser. So. Aber andersrum, weil es das Schweizer Taschenmesser ist, oder darf man vielleicht gar nicht sagen, ich weiß es nicht, weil es so vielfältig einsetzbar ist, Ist es einfach gewappnet für viele Situationen. Und weil es so klein ist, Du weißt ja nicht, was auf dich zukommt, kannst es dabei haben. Das ist so die Grundidee.
Jörg Baumhauer
00:26:54
Du hast einmal im Ausgangszustand ganz kurz erzählt, dass es etwa so groß ist wie ein Handy oder ein Funkgerät, Cellphone, wer auch immer zuhört. Wir haben es zwischenhören, wir sehen es aber nicht. Er beschreibt nochmal die Länge und in etwa den Durchmesser, damit man sich vorstellen kann, damit wir uns vorstellen können, wie groß das ist.
Christopher Fuhrhop
00:27:14
Genau, es ist im Endeffekt eine gelbe Boje mit einem Durchmesser von so 18 Zentimeter, Länge von so 65 Zentimeter. Und das vom Auftrieb her sind es 7,5 Kilo etwa. Und es reicht dann für jede Körpergröße, weil du musst eigentlich, um entspannt zu sein, nur den Mund aus dem Wasser bekommen. Der Kopf muss rausgehoben werden. Und da reichen 7,5 Kilo locker, da reichen auch 5 Kilo sogar. Mit 7,5 Kilo, was die größeren Produkte von uns sind, funktioniert das sehr gut.
Jörg Baumhauer
00:27:41
Das heißt also nochmal für die, die sich damit nicht so auskennen wie du, dieses Rest-Tube, also diese, ich sage jetzt mal, diese gelbe aufgeblasene Schwimmnudel, die man unterm Arm hat, die kannst du eigentlich unterm Kopf haben. Das wäre das Entscheidende, weil nicht das Körpergewicht des Menschen das Entscheidende ist, sondern eigentlich das Kopfgewicht.
Christopher Fuhrhop
00:28:02
Genau, weil du bist ja im Wasser fast schwerelos. Also man kann sich ja im Wasser schweben lassen eigentlich, wenn man jetzt die Luft einatmet und hält. Sobald ich Klamotten habe, Schuhe oder so, dann brauche ich ein bisschen mehr Auftrieb. Da reicht es aber auch mit 75 Minuten für die meisten Situationen. Insofern, du musst den Kopf aus dem Wasser heben. Wenn jemand ein Problem hat, auch jemand anderes, muss man eigentlich nur darauf achten, dass der Kopf aus dem Wasser rauskommt. Dann geht auch die Panik weg. Sobald dieses, ich kriege ständig Wasser in die Nase, ich kriege ständig Wasser an den Mund dran. Wenn das weg ist, dann kann sich eine Person beruhigen. Und ich habe das selber erlebt. Also ich habe bis jetzt zwei Situationen gehabt, wo ich jemanden aus dem Wasser gerettet habe tatsächlich. In diesen Jahren jetzt. und die waren nicht geplant, wie das immer so ist. Im ersten Fall Das war eigentlich fatal. Das war eigentlich der größte Fail ever. Da hatte ich ein Rest-Tube dabei, ein Prototyp, aber die Patrone nicht eingeschraubt. Aber es war sehr nah am Ufer und ich konnte mit einer Preisschussweste und einer Weste von einer anderen Person, die sehr schnell an Land bringen. Das war im Wakeboard Park, wo die Person sich die Zähne ausgeschlagen hat. Da habe ich auch mal erlebt, wie schnell das geht. Es war zack, vor mir passiert, oh krass, reingegangen, alles voller Blut. Die Person hat es noch gar nicht realisiert. Die war zum Glück nicht in Panik, weil die viel größer war als ich. Und dann habe ich gedacht, okay, das war jetzt nicht lustig, ich muss, wenn ich ins Wasser gehe, die Prototypen immer vorher prüfen, ob die Patrone voll ist. Schlimme Geschichte, naja, aber es ist ja gut gegangen, wir hatten auch Auftrieb am Körper dabei, aber ich glaube, ohne Auftrieb am Körper, ohne Weste in dem Fall, Preisschuss Weste, wäre es schwer geworden. Und die zweite Situation, die war eigentlich so eine klassische Urlaubssituation, das ist jetzt, glaube ich, drei Jahre her etwa, Das war in Holland, mit meiner Familie war ich da und waren recht nah am Strand, so kleinen Häusernchen, Und dann hat mein Bruder ist plötzlich losgerannt am Strand runter, da stand so eine Menschentraube und ich sage, was mach, warum rennt der da am Strand runter? Dann habe ich irgendwie Hilfe gehört, habe dann Rest-Tubes genommen quasi, mein Bruder auch hat es dabei gehabt, ist runtergerannt und am Strand standen Leute und 30 Meter weg vom Strand, nicht weit, in einem tieferen Senkel waren vier Leute im Wasser, die geschrien haben und zwar waren es zwei Kinder, zwei Erwachsene. Mein Bruder ist dann rein, der ist einiges größer als ich, der konnte quasi auf den Zehenspitzen Die erste Person da rausholen und ich bin dann hingeschwommen mit Restube hab's ausgelöst, hab's der Tochter, die war so 16, gegeben und das hab ich, also es war eine echte Panik da, da war ein Kind ins Wasser gegangen Tochter hinterher hing fest an dieser Stelle, so irgendeine Strömung Mutter hinterher, Vater hinterher Und die kamen alle nicht raus. Und am Strand standen die Leute, als wir die dann am Land gebracht hatten, mein Bruder und ich, Es waren wirklich nur fünf Meter, wo die nicht hingekommen sind. Es war nicht weit. Aber die haben die fünf Meter nicht geschafft, wo es dann wieder wieder laufen konnten. Dann kamen nach drei Minuten die Rettungsschwimmer mit dem Auto angefahren. Das war ein hochbewachter Strand mit Booten und alles Mögliche. Und da habe ich erlebt, also die Funktion von RESTYP zum ersten Mal, dass eben diese Panik, in dem Moment, wie diese Person, die will einen da runterdrücken. Ich habe richtig gesehen, Wahnsinn, dass diese Panik sofort runtergeht. Also die hat jetzt das Ding gegriffen, hat verstanden, das stützt mich, hat sich dann schon noch auf mich so draufgeworfen, halb, aber dann konnte ich sie so rausschleppen und rausschwimmen. Und dann war es fünf Meter, war es zu Ende. Und da habe ich für mich, also das war der Moment eigentlich, wenn ich darüber nachdenke, der für mich am klarsten war, dass das, was wir da gemacht haben, wirklich Hand und Fuß hat. Und diese Fremdretterungsszenarien, das habe ich vor allem bei der WHO gar nicht gesagt, etwa jeder Vierte, der ertrinkt, ertrinkt beim Versuch, jemand anderes zu retten. Und das ist eine harte Zahl, weil das heißt, und auch Profis ertrinken beim Versuch, jemand anderes zu retten. Und wenn du keinen Auftrieb hast, und das selbst ich als kein Rettungsschwimmer, als schlechter Schwimmer, konnte Auftrieb weggeben, rausgeben und damit einfach helfen. Das ist vielleicht so das Kernding, wo ich sage, was das Produkt ausmacht, ist es für einen selber, ja, ist es vielleicht auch für die Bekannten oder für den Partner, der immer am Strand ständig nicht lesen kann, weil er immer schaut, wo du bist, während du schwimmen gehst oder kiten gehst. Für den ist es vielleicht auch gut, peace of mind. Aber eben auch, wenn die Situation kommt und wenn du viel am Wasser bist, wird die irgendwann wahrscheinlich kommen. Die Chancen sind da.
Jörg Baumhauer
00:32:23
Aber wieso ist diese Menschentraube nicht rein? Weil sie gemerkt haben, sie können da nicht rein, weil es zu gefährlich ist? Oder waren es einfach nur Gaffer?
Christopher Fuhrhop
00:32:31
Ich weiß es nicht. Es waren 10 Leute, nachher waren 20, die sind einfach nicht rein. Vielleicht, weil der schon der starke Vater reingegangen ist und er es auch nicht geschafft hat. Und alle, oh Gott, da gehen wir jetzt nicht rein. Und die warten auf die Renten, die haben dann schon Telefon angerufen und so. Aber ist es ja auch so, wenn du ohne, man sollte auch nicht, hart gesagt, wenn jemand ertrinken siehst und du hast nichts dabei und du bist nicht ausgebildet, solltest du auch nicht reingehen.
Jörg Baumhauer
00:32:53
Weil eben genau der Effekt passiert, dass die dich im Prinzip als Rettungsboje verwenden wollen und dich dann mit ins.
Christopher Fuhrhop
00:33:00
Erträgen ziehen und es hat auch, also es ist jetzt emotional, aber es gab zum Beispiel vor zwei Jahren eine Geschichte von einem Kunde von uns der hat uns geschrieben, das war ein Stand-Up Paddler, der mit seinem Sohn paddeln war der Sohn saß vorne auf dem SUP und der Vater war da und hat Vestipal getragen immer schon, beide halt und dann hat er gesehen, dass im See nebenan, irgendwo in Deutschland im See hat er gesehen, dass da ein Vater und ein anderer Sohn Probleme haben, die Schwimmer waren. Und zwar hat der Sohn, nicht weit weg, 20 Meter weg vom Ufer, sein ein Schwimmflügel ist rausgerutscht. Und dann hat dieser Sohn sich am Vater festgehalten. Und hat den runtergedrückt. Und dann hat der Vater angefangen, den Sohn runterzudrücken, das kleine Kind. Das war das Schwimmflügel. Vier Jahre, fünf Jahre. Und dann ist der halt reingesprungen, also der kleinere Mann auf dem SUP, also das Kind blieb auf SUP und der Mann ist rein mit Restube. Gleiches Ding. Hat das Ding rübergeschoben und es war sofort deeskaliert und er hat uns geschrieben, er glaubt, wenn er den Auftrieb nicht gehabt hätte, hätte er nur einem helfen können vielleicht. Also, das sind jetzt Sachen, die da passieren, das ist nicht irgendwie, ne, und wir kriegen natürlich sehr viel mit. Wenn ich bei meinem Freundeskreis bin, ich habe ja so viele Geschichten, das ist ja schlimm eigentlich, ja, und dann immer so die Horrorgeschichten wieder so, aber wir haben ja natürlich die, bei uns konzentriert sich natürlich diese Stories. Wenn wir natürlich, die Chancen sind gering, dass was passiert, aber es kann was passieren Das Wichtige ist ja, er soll ja keine Angst machen, sondern eine schöne Zeit am Wasser sein. Einfach eine entspannte Zeit am Wasser.
Jörg Baumhauer
00:34:20
Wie bist du denn dann auf die Idee gekommen, zu sagen, ich mache da jetzt Restjub draus. Also ich mache so ein aufblasbares Gerät. Also das würde mich schon nochmal interessieren.
Christopher Fuhrhop
00:34:34
Ja, also das war eine ganz witzige Geschichte. Damals noch an der Uni oder KIT heute. Da haben wir, ich habe immer schon Ideen gehabt, was ich machen wollte. Habe erwähnt Lawinenrettung und für andere Themen noch, aufblasbares Auto, whatever es ist, ja, und aufblasbar fand ich immer schon gut, keine Ahnung, hat mich immer interessiert, weil es weniger auch machen und irgendwie speziell ist. Und dann war ein Studienkollege, der war eigentlich, eigentlich war er die Person, die das gekick-offt hat, ohne es zu wissen wahrscheinlich. Ich gebe Grüße an Philipp, genau, danke dir dafür. Er hat gemeint, hey, wir haben noch Credit Points irgendwie für Studium und da gibt es so ein Unternehmer-Seminar, bla bla, irgendwie so. Und ich so, keine Ahnung, bin eigentlich Maschinenbauer, hab eigentlich keinen Bock auf Business und so, das nervt mich irgendwie. Bin ich aber hin mit und fand es cool und wir haben überlegt, welche Ideen machen wir denn? Und dann habe ich tatsächlich, das war Zufall, zwei Wochen davor eine Liste aufgebaut und ganz viele Ideen, was ich vielleicht so machen will. Da standen wirklich so 50 Sachen drauf, also random. Und dann, naja, die Wasserrettung, das könnte doch was sein. Und dann sind wir da hin und dann konnten wir, das war eigentlich so ein bisschen so Unternehmer-Spirit und wie gründet man eine Firma und was kommt es an? Und wie kann man das in Proof of Concept machen und Lean Startup Theorie, all so Sachen. Und dann haben wir das halt da reingekippt und konnten dann aber während dieser Phase, wurden wir halt gechallenged auf diese Idee. Und dann konnten wir eigentlich eine Marktrecherche initiieren. Durch die Marktrecherche wurde finanziert von der Uni, eine recht große auch damals, haben wir die Relevanz, die ich ja schon im Freundeskreis gehört hatte, einfach verprobt. Und dann wurde es nochmal von der Uni unterstützt. Hey, lass uns da nochmal eine größere Recherche machen. Und dann war eben klar, okay, das ist ein Riesenthema. So war es ein bisschen. Dann stand bei mir Diplomarbeit an. Bei meinem anderen Studienkollege, dem Mario, stand auch Diplomarbeit an. Hey, komm, lass uns doch zusammen da Diplomarbeit drüber machen. Und dann mal schauen, was passiert. Und das war der Beginn. Und in der Diplomarbeit war mein Ziel eigentlich schon, einen Produkt zuzubauen, der fertig ist. Natürlich unmöglich, aber das war so das Konzept. Mein Mitgründer hat damals das Produktprofil und den Leitplanken quasi gesetzt. Und ich habe sozusagen das Produkt von der textlichen Theorie sozusagen in ein Produkt gemünzt dann. Und was auch eine coole Sache war, weil ich ja Kitesurfer war, ich habe mein Praktikum damals bei der Firma Flysurfer am Chiemsee gemacht. Ich grüße auch an Armin, wie sie alle sind. Und die haben damals gesagt, das war auch ein wichtiger Punkt. Sie haben gesagt, hey Christopher, du hast eine coole Idee, du kannst in die Werkstatt gehen, nutze alles. Und die nähen ja, die machen Auftriebskörper, schweißen die halt auch durch Zelte, was sie auch aufblasbar gemacht haben. Die hatten also die Funktionen, was ich gebraucht habe vor Ort und zwar in hoher Qualität. Und ich konnte halt nach Zins, das habe ich da eine Weile gemacht, also nach Feierabend quasi, mit Unterstützung und dann habe ich, das war verpaart mit diesem Diplomament auch und dann war da wirklich ein Funktionsprototyp da, der natürlich sehr hässlich war, aber vom Prinzip war es dann gesetzt und das Wichtigste war, glaube ich, zu dem Zeitpunkt schon, wie klein es geworden ist. Also ich war erstaunt, wie klein es sein kann und dann, ja, dann kam, muss man irgendwie aufhören zu studieren und mehr Geld verdienen irgendwann und so. Und dann war okay, wie machen wir das? Wir müssen einfach aufhören. Und dann gab es das auch ein Riesending. Props an unseren Staat, ja, Exist Gründerstipendium. Konnten wir dann hinbekommen tatsächlich, haben wir bekommen. Und konnten ein Jahr, war das glaube ich, ich glaube ein Jahr konnten wir dann quasi uns unsere Gehälter oder so Anfangsgehälter finanzieren, um was zu essen zu haben. Wir konnten eine kleine Fertigungsmaschine kaufen. Wir konnten in einen kostenlosen Raum rein und so. und dann war das quasi das Jahr nach der Knollarbeit nochmal ein Jahr und dann war ein Produkt eigentlich schon da, was man in eine einfache Serie bringen konnte, sag ich mal. Also die ersten 50 Stück Dann die nächsten 50, weil die ersten 50 hatten einen riesigen Fehler. Und dann, wir hatten eine eigene Schweißmaschine, haben uns da leider vertan. Und dann haben wir das kaputt gemacht beim Schweißen und haben dann nochmal die ersten 50 gemacht. In unser erstes Lager einen Schrank rein und dann haben wir die verkauft. Die ersten 50.
Jörg Baumhauer
00:38:33
Und wie sieht das jetzt aus? Was ist Restjub jetzt für ein Unternehmen? Also wie viele Leute seid ihr? Wo sitzt ihr? Es wird natürlich alles verlinkt, aber es ist ja vielleicht trotzdem noch mal interessant zu sehen, wo ihr euch aus dem, Hat das Schranklager jetzt zwei Regale oder habt ihr ein paar mehr?
Christopher Fuhrhop
00:38:50
Genau, also wir haben tatsächlich immer noch Schränke hier, aber die Lagerung passiert mittlerweile außerhalb bei einem Logistikpartner, der halt auch online und die Geschwindigkeiten abbilden kann. Das hatten wir ja gar nicht. Oder wir haben uns nicht darauf fokussiert. Wir haben gesagt, wir geben die Sachen, wo keine Wertschöpfung drin ist, wo Innovation nicht drin ist, gehen wir raus. Das war der Kernidee, dass wir nicht so groß werden. Wir sind im Endeffekt aktuell um die zehn Leute. Zehn, zwölf je nach Saison. Sommer mehr, im Winter weniger so. Und das ist das Kernteam, wo auch viele schon viele Jahre, also zum Teil zehn Jahre dabei sind. Manche sogar länger. Und ja, das ist das, was Restype ausmacht. Heute, glaube ich, dass wir immer noch so ein wir wollen es hinbekommen, dieses Ding an den Markt zu bringen. Wir haben heute jetzt 550.000 an die 600.000 das Verkauf wahrscheinlich Ende dieses Jahres dann. Also schon eine relevante Menge, aber über lange Zeit. Man muss aber sagen, die Stückzeiten gehen immer weiter hoch. Und ein ganz wichtiger Schritt vielleicht dazu noch ist von der Strategie her, also ich habe so in meinem Kopf gehabt immer dieses Thema One Product Company. Mach eine Sache richtig gut, eine Sache und nichts anderes, weil sonst vertellst du dich. Wenn jemand da zu viele Sachen anfängt, deswegen tue ich lieber mich einfach Nein sagen, wie mit Süßigkeiten. Wenn ich so ein bisschen mal zwischendrin, wird es viel zu viel. Wenn ich sage, gar nicht, dann klappt es mal für eine Woche, dass ich keine esse. Und auf jeden Fall der Gedanke ist, One Product Company, das ist nur das Produkt, was wir haben, weil es eben eine Produktinnovation ist, eine echte. Es gibt sowas noch nicht auf dem Markt bisher oder gab es noch nicht. Ist es wahrscheinlich einfach zu harte Nummer mit zu wenig Geld und ein Budget dahinter. Das heißt, wir haben unsere Strategie jetzt angepasst. Langfristig ist das das Ding. Und wir haben auch vom Umsatz 80% RestTube oder so. Aber wir haben jetzt das Thema ausgeweitet auf Smart Water Safety. Das heißt, RestTube hat diese RestTube-Sicherheitsbrille, das Herzstück, diese Tube, mit einem Zugplatz auf. Wir haben auch Equipment für Rettungsschwimmer-Speziale immer schon gehabt. Aber jetzt geht es eben breiter. Es geht bis zur Rettungsweste hoch und beginnt beim Schwimmenlernen tatsächlich. Ich habe jetzt seit ein paar Jahren jetzt Kinder. Mir ist auch das Thema Schwimmenlernen sehr wichtig. Immer wichtiger. Ich sehe auch, wie relevant es ist für die Wasserkompetenz und wie viele Schritte dadurch sind. Das heißt, da habe ich jetzt auch mit dem Wissen, mit den Technologien, mit den Qualitäten, die wir haben, uns losbewegt. Das geht dieses Jahr wirklich los. Und da haben wir jetzt sehr schöne neue Produkte, die unglaublich Spaß machen. Weil darauf kommt es drauf an. Eine gute Zeit am Wasser. Und dann mit dem Untersatz, Klammer auf, mit Sicherheit. Aber das ist nur so dabei.
Jörg Baumhauer
00:41:21
Ja, also du hast mir jetzt ganz viele Stichworte gegeben, zu denen ich eigentlich zu allen noch was wissen möchte. Das Erste, habt ihr GPS-Sender mit drin? Also ich kann mir vorstellen, wenn man gerade so unterwegs ist, vielleicht auch als Extremsportler, der sagt, ich brauche irgendwie so eine Sicherheit. Oder weiter raushöft oder sowas, dann wäre so ein GPS eigentlich gar nicht verkehrt, oder?
Christopher Fuhrhop
00:41:42
Absolut. Also wir haben auch bei Kundenumfragen ist klar, dass etwa 15 bis 20 Prozent danach tatsächlich fragen. Es ist nur gar nicht so ohne, weil soweit du unter Wasser bist, kriegst du die Sendung nicht raus. Wir sind da forschungsmäßig dran, im Hintergrund was zu bewegen. Da wird auch irgendwann was kommen. Das kann ich soweit sagen. Ob es jetzt zehn Jahre sind oder zwei, man weiß bei Innovationen nie so genau. Aber klar, das Thema wird kommen. Heute ist nicht der Fall. Heute ist auch unser Einsatzszenario eigentlich immer, im Kern zumindest, ist nah am Boot, nah an der Uferlinie. Und da ist die Sichtbarkeit und eine Pfeife, die dabei ist, eigentlich der Schlüssel. Auf sich aufmerksam machen. Es gibt diese Drowning Chain of Survival, das sind fünf Stufen gegen das Ertrinken. Und da ist die dritte Stufe, die zweite auf sich aufmerksam machen. Und das kann das Produkt, das GPS noch nicht. Aber es gibt natürlich auch schon im Marinebereich Sender, die man dranpacken kann. Aber eben noch nicht so klein. Aber ja, das ist ein wichtiges Thema. Ist technologisch, aber noch nicht da, wo ich sage, es ist realistisch, das zu skalieren, sage ich mal.
Jörg Baumhauer
00:42:46
Okay. Auf der anderen Seite muss man ja sagen, ihr habt ein Produkt, das für Sicherheit sorgt. Zumindest so auch mental ja für Sicherheit sorgt. und bei dem man Mann, Frau eigentlich sagen könnte... Super, dass ich es habe, hoffentlich brauche ich es nie. Und ihr im Endeffekt sagen könnt, je mehr wir verkaufen, desto mehr sorgen wir für Sicherheit und hoffentlich werden sie nie gebraucht. Das ist ja eigentlich schon geil.
Christopher Fuhrhop
00:43:11
Mega, das ist auch die Motivation. Ich meine, warum gehst du ja jeden Morgen rein und die Nächte um die Ohren schlagen, um das weiterzubringen. Das ist halt krass. Wenn jemand, der schreibt, wir haben Japan, ein Angler hat uns geschrieben, einen Brief, also wirklich einen Riesenbrief mit, hey, liebe Rescue-Familie, bla bla bla. und seine Frau hat es ihm als Geburtstagsgeschenk geschenkt. Und ein paar Wochen später geht er angeln und seine Barthose läuft voll. Und er stirbt fast und erinnert sich, dass er das Ding dabei löst aus und so Dinge passieren da. Ich meine, das ist ein Traum eines Jobs eigentlich, was aus Zufall entstanden ist, wo ich super dankbar bin, dass dieser Weg möglich ist. Und er ist noch nicht zu Ende der Weg. Es ist ja, wie gesagt, schau dir die Fahrradhelm an, die Statistik, die ich vorhin gesagt habe. Wir haben, glaube ich, noch 10, 15 Jahre vor uns, dass das wirklich eine Sache wird.
Jörg Baumhauer
00:44:03
Also gehen wir nochmal zum Ende. Auch so ein schönes Stichwort ist denn, wenn ich einmal ausgelöst habe, der Lebenszyklus des Produkts Restube zu Ende.
Christopher Fuhrhop
00:44:12
Ist nicht zu Ende, nee. Also 18-Bien-Mas auslöst. Es ist ein kleiner Auslöser dran mit einer CO2-Patrone. Warum CO2? Weil die kannst du extrem klein machen. Wenn du Luft komprimieren würdest, dann wird die Flasche dreimal so groß sein. Deswegen muss es diese Patrone sein, die auch in jedem Flugzeug in den Rettungswesten drin ist. Ähnliche Patronen oder in der Rettungswesten ist der Standard. Ich löse das aus. Die Patrone entleert sich dann komplett in diese gelbe Tube. Und das passt auch genau zusammen. Die Gasmenge mit der Tube-Kurse. Und diese Patrone, das ist ein Metallteil, das ist Recycling, das kann weggeschmissen werden in die gelbe Tonne oder wo auch immer du wohnst, also Recycling quasi Metall und dann holst du eine neue Patrone, schraubst wieder rein, du faltest zusammen, das System kannst du wieder benutzen. Also du brauchst quasi pro Auslösung eine Patrone oder aber, wenn du Zeit hast, also wenn du nicht Notfall hast, kannst du auch mit dem Mund aufpusten und du kannst ganz entspannt das als Schwimmwohin hinter dir herziehen, also einfach mit dem Mund aufpusten, hinterherziehen. Das geht genauso. Auch hier die Multifunktionalität ist auch gegeben. Und viele machen es auch so. Deswegen haben wir im Kinderbereich jetzt ja auch so stark uns bewegt, weil wir hatten die Restrooms natürlich in vielem Freundeskreis und waren am Wasser, an den Seen und überall. und man sieht, die Kids 10 Jahre, 12 Jahre, wie auch immer, oder 8 Jahre, 7 Jahre können halt schwimmen. Die pusten mit dem Mund auf und haben es immer dabei und lehnen sich dann drüber und das Coole ist, dadurch ist die Wasserzeit viel höher von den Kindern und höhere Wasserzeit heißt, besser schwimmen können, mehr erleben.
Jörg Baumhauer
00:45:43
Mehr blaue Lippen.
Christopher Fuhrhop
00:45:44
Mehr blaue Lippen auch. Wasserkompetenz heißt auch Klamotten oder Neopren oder eben zwischen Pausen machen. Aber ich würde sagen, das ist auch so ein Ding, wo ich dann, das Produkt ist mit Zweck entfremdet, ja. Durch den Mundventil. Deswegen haben wir auch Schwimbo-Hin gestartet. Und diese Kids, Jelly und Squiddy, unsere, sag ich mal, kleine Familie, die beginnen wird für die Kinder. Die Float Crew, wird das Ganze heißen. Oder heißt das jetzt? Jetzt ja mittlerweile so weit, dass es schon gelaunzt wurde wahrscheinlich. Die ist einfach aufblasbar im Mund. Aber in der Qualität von RestTube, das heißt, du kannst mit dem Auto drüber fahren.
Jörg Baumhauer
00:46:21
Okay, das ist vielleicht auch nochmal so ein Thema. Also ihr entwickelt ja in Deutschland. Und ihr habt auch, wenn ich das richtig gelesen habe, einen ziemlich prominenten Partner oder Partnerin, die auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz sehr stark setzt und sich da sehr stark engagiert. Und ihr gebt eine lebenslange Garantie auf die Geräte oder auf euer RestTube. Die wird allerdings dann nur fünf Jahre irgendwie. Jetzt ist natürlich die Frage, heißt lebenslang, solange das Produkt lebt oder solange der Mensch lebt, können wir vielleicht nochmal drüber reden. Was macht diese Partnerschaft mit euch? Ihr habt noch mehr Partnerschaften, geben wir die euch nochmal ein.
Christopher Fuhrhop
00:47:04
Aber ein großer Schritt war das. Also wir haben ja damals die ersten 5000 Produkte in Deutschland produziert. Wir haben eine eigene Schweißmaschine. Nähen konnten wir nie so gut. Deswegen haben wir es an damals Firma Bader oder Klaus Modelle. Auch hier vielen Dank für die Unterstützung zu Beginn. Die ersten 5000 Taschen kamen aus Pforzheim. Wir haben es in Pforzheim geschweißt. aber es war komplett, da haben wir festgestellt, okay, wenn wir jetzt nochmal 5.000 machen müssen oder 10.000 oder 100.000 irgendwann, das schaffen wir, das geht nicht. Wir sind keine skalierenden Produzenten. Das ist Wahnsinn, parallel zur Aufbau von dem Produkt und all was nötig ist. Und haben dann überlegt, was machen wir. Und aus dem Zufall, mein Mitgründer damals hatte im Umfeld von VAUDE quasi Mitarbeiter gekannt in Tettnang. Und dann kamen wir so direkt zu VAUDE, zum Gründer von VAUDE, zum Albrecht auch, auch hier, vielen Dank für die Unterstützung auf all diesen Wegen und das war halt super. Zwischenendurch waren wir nochmal in Estland bei einem Hersteller, der Rettungswestern in Europa herstellt, auch sehr gute Sache, aber dann war klar, VAUDE war natürlich, was Nachhaltigkeit anging und sagen wir, Verantwortungsbewusstsein damals schon sehr weit vorne auch und dann war klar, wenn wir jetzt in Asien fertigen müssen, damit der Kunde nachher nutzen kann, um ins Wasser zu kommen, sicher zu sein, weil es in Deutschland nicht funktioniert kommerziell. Dann müssen wir aber sicherstellen, dass wir die komplette Supply Chain und die Qualität und die Nachhaltigkeit gewährleistet haben. Und das kostet sehr viel Energie und Zeit. Es ist unglaublich natürlich, was da reingehen muss, dass es funktioniert. Und dann war klar, wenn wir einen Partner nehmen, der das in seinem DNA drin hat und gar nicht anders fertigen darf nach eigenen Statuten, Jemand, der Blue Side mitgestartet hat, also diese großen Themen, die da sind, dann sind wir da auf der sicheren Seite und können nicht wegschauen. Wir sind da schon und schauen, was ist, aber wir können uns darauf verlassen. Und dann haben wir entschieden, das war ganz witzig, mein Mitgründer und ich damals echt, können wir das machen? Wir wollen doch eigentlich nicht nach Asien, sagt jeder. Wir wollen ja gar nicht nach Asien. Aber das machen ja irgendwie alle. Und warum? Weil die sehr gut sind in der Qualität, in dem Fall ist Vietnam, die handwerklich wahnsinnig gut sind, Viel Automatisierung damit, weil da auch passiert, mehr als man hier, glaube ich, denkt. Und eben auch preislich, dass irgendwie dann funktioniert, dass der Markt das hier aufnimmt. Das ist so die Kombination. Und wir haben trotzdem natürlich das Augenmerk auf Europa. Wir schauen auch gerade, kriegen wir es hin wieder. Aber es ist nicht trivial. Weil Textilverarbeitung ist sehr, sehr, sehr, sehr schwierig. Weil wir ja diese Bojen-Thematik und das Nählen haben, das in Deutschland zu machen oder Europa zu machen. Aber Sinn dran. Das heißt, kurz zusammengefasst, weil ich die Antwort Und nochmal, uns ist das Thema extrem wichtig, aber ich will mir nicht anmaßen, ansatzweise in der Tiefe zusätzlich zu dem Aufbau von dem Produkt, was wir machen, das durchzuholen. Deswegen haben wir einen Partner, der das 100% durchgeholt hat.
Jörg Baumhauer
00:49:57
Was passiert denn nach dem Lebenszyklus von Restube? Also wie oft kann ich es denn auslösen, bis es kaputt ist?
Christopher Fuhrhop
00:50:05
Genau, also das Produkt, die Patrone ist ja leer, die geht dann quasi ins Recycling rein. Der Auslöser und das System ist ausgelegt auf quasi 100 bis 200 Auslösungen, je nach System. Und genau, 100 Mal auslösen, da musst du schon das wollen. Also genau, das ist für einen normalen Lebenszyklus. Wenn ich jetzt mir die Rettungsschirma anschaue, die natürlich die Lifeguard haben, diese Rettungsschirma-Variante, die die auch üben und so, da kann man auch manchmal auf 200, 300 Auslösungen vom System. Und das kannst du mal optisch alles selber checken, wie es steht. Wenn dein Thema ist, wird dich bei uns gemeldet. Das Schöne ist jetzt bei über 550.000 Produkte im Markt. Also es ist nicht so, dass wir hier jeden Tag eine Nachricht bekommen, was ist denn da los, sondern das Produkt ist so entwickelt und die Technologien und die Komponenten, dass das eben sehr stabil funktioniert. Also wir haben extrem wenige Themen, Nahtoffen oder irgendwas mal, also in der Tasche so zu heben, aber nichts Kapitales sozusagen und dadurch bin ich auch sicher, dass wir skalieren können weiter. Das war natürlich eine große Angst. Was machen wir denn vom Schritt von 5.000 auf 50.000 auf 100.000 schaffen wir das überhaupt. Das ist ja für die Qualitätssicherung, weil du bist ja nicht bei jedem Nadelstich dabei.
Jörg Baumhauer
00:51:14
Wenn ich jetzt auf der anderen Seite sage, okay, ich habe es 200 Mal ausgelöst oder 250 Mal hat es irgendwie funktioniert. Okay, das ist hoffentlich nur für Profis, die das Ding brauchen. Für mich, als Jörg Baumhauer, der ab und zu mal in der Nordsee oder in der Ostsee schwimmen geht, wir haben ja diesen Luxus, dass wir hier zwei Meere haben und da gehst du dann mal raus und jetzt klappt das einigermaßen oder in den Seen bei uns und ich muss es gar nicht auslösen. Genau. Wie lange oder was ist meine Aufgabe, sicherzustellen als Käufer, als User, dass es trotzdem noch funktioniert? Weil es könnte ja sein, ich lege es einfach in den Schrank und jedes Mal, wenn ich schwimmen gehe, nehme ich es zwar mit, aber in zehn Jahren komme ich in die Situation, dass ich es jetzt doch ziehen muss.
Christopher Fuhrhop
00:51:59
Also die Aufgabe, es gibt quasi klare Wartungshinweise sozusagen und das ist ganz simpel. Es gibt optische Tests, die man machen kann. Wir empfehlen tatsächlich einmal mehr auszulösen, wenn man das auch mal ausprobieren will. Ich finde es auch wichtig, also wenn ich jetzt zum Beispiel ein Airbag probierst, du vielleicht nicht aus, aber du probierst eine Bremse aus und wie das alles funktioniert, um dich da ein Gefühl dafür zu bekommen, das ist eigentlich schon eine Idee. Man kriegt es ja auch natürlich immer mit, Kunden machst es dann doch nicht oder so oder es wird irgendwie dann zehn Jahre nicht benutzt. Wir haben auch die Fälle und dann wird ausgelöst und es funktioniert. Also unsere bisherige Statistik sagt uns eigentlich, dass das Auslösen des Produktes auch nach vielen Jahren funktioniert. Offiziell kann man aber sagen, und das ist Werkstoffkundlich das Thema, wir haben ja Materialität vom Boeing-Gewebe ist TPU mit Nylon, also eine Nylonschicht, eine TPU beschichtet, so ein Nylon-Gewebe mit TPU beschichtet, das aus dem rettungsfesten Industrie auch so genutzt wird, von der Qualität oder von der Art und Weise her, das ist sehr, sehr haltbar, auch auf Dauerknickung haltbar, es gibt viele so bei den Schwimmboellen PVC-Boehen und so, die kriegt man bei Amazon für 10 Euro oder 8 Euro, oder bei Ebay, aber blöd ist, die knicken, wenn du PVC knickst für eine gewisse Zeit oder es kalt wird, bricht es halt einfach. Das heißt, da hat unser Material hohe rote Vorteile und deswegen, wenn du generell das Optisch checkst nach unseren Vorgaben und einmal mehr auslöst im Idealfall, aber selbst wenn es nicht der Fall ist, der Worst Case, dann kannst du fünf Jahre damit sicher sein, dass das Ding funktioniert. Wenn du es drüber hinaus benutzt, dann würde ich auf jeden Fall vorher mal aufpusten, nachdem liegen lassen, schauen, ob es noch dicht ist, weil die nach gewissen Jahren eben, Gerade mit UV-Belastung, wenn es draußen ist und so. Und dann ist das Thema mit der Schweißung, mit den Verbindungen. Das ist einfach Textil, der bearbeitet was. Aber aus unserer jetzigen Datenlage und das wir machen viel mit Daten und mit Analysen, haben wir kein Thema mit der Qualität von Materialien, mit den Schweißungen. Da ist sogar die Vorgabe, die wir haben, sehr konservativ angesetzt.
Jörg Baumhauer
00:53:55
Okay, nun habt ihr ja auch unter anderem auf eurer Seite stehen mehrere Fakten, die ich ganz spannend finde, unter anderem eben auch das Upscaling oder Upcycling, Entschuldigung. Wie recycelt ihr oder upcycelt ihr? Was macht ihr da draus, also aus den Retouren oder Produktionsresten?
Christopher Fuhrhop
00:54:15
Genau. Also das ist ein Thema, wo wir gerade nochmal neu aufsetzen. Wir haben Partner Schwerelosigkeit, kennt man vielleicht. Die machen aus alten Kites, stellen die neue Produkte her oder Recyceltprodukte quasi. Die Gürtel und so Sachen. Wir haben mit ihnen zusammen quasi auch eine gewisse Linie aufgebaut. Das heißt, diese Produkte, wenn sie bei uns zurückkommen, nicht jedes Produkt kommt zurück, dann sammeln wir die einfach. Und all halbe Jahr gibt es quasi eine Kleinserie oder all drei Vierteljahr, wo wir gewisse Produkte daraus generieren, dann aus dem Bohlenmaterial, was das wertigste ist von dem. Die Patronen gehen quasi in den Recycle-Zyklus rein und das Bohlenmaterial, was das wertvollste ist, und die Clips und die Gürtel, die gehen quasi nachher in Second Life, wenn man so will. Und das kann dann sein, eine Tasche, das kann sein, keine Bum-Bag oder ein Gürtel sein.
Jörg Baumhauer
00:55:06
Jetzt könnte man natürlich als kritischer Mensch sagen, ja, die haben auf ihrer Webseite, Sie machen ein tolles Produkt und das kann Leben retten, das ist alles schön, am Ende des Tages ist es aber doch Plastik und dann werben die mit sowas wie Clean Ocean und bringen Plastik ins Wasser. Wie passt das zusammen?
Christopher Fuhrhop
00:55:26
Also wir bringen das Plastik nicht ins Wasser, sonst Plastik ist ja bei der Person, also Kunststoff, was das ist. Wir verwerten, wir benutzen Materialien, die maximal nachhaltig sind für das, was technisch möglich ist, für Sicherheit. Und das ist vielleicht der Aspekt, da habe ich auch viele Gespräche dazu gehabt und Überlegungen gehabt, wie schaffen wir, den Qualitätsstandard zu halten und noch, sage ich mal, Natur oder nachhaltiger zu werden. Und wenn ich mir jetzt anschaue, zum Beispiel die Wahl von Bullenmaterial. Du hast diese PVC-Option, die super billig ist, einfacher zu sourcen ist, aber eine Riesenschweinerei. Ich meine, PVC ist gebannt in manchen Industrien mittlerweile, im Wasser komischerweise noch nicht. Wir nutzen es nicht. Also ganz viele, auch die naturnasten Leute nutzen PVC-Burgen, denken gar nicht drüber nach, weil keiner drüber spricht. Wir haben alles auf Nylon-TPU basiert, weil es viel länger hält und in der Fertigung viel, viel effizienter ist, also in Rohmaterialherstellung und eben so eine Riesenschweinerei ist. Da gibt es Aspekte, die wir machen können. Können wir jetzt gehen auf Baumwolle? Im Extremfall könnte man das sogar. Aber dann wird es halt nicht eine Stunde halten. Dann würde halt die Luft, müsstest du ständig wieder nachpusten. Also, und da muss man Optimum finden, glaube ich. Von einem Aspekt, wir haben auch ganz hart businessmäßig Umfragen auch gemacht, angeschaut, wie wichtig ist das Thema für unsere Kunden und für uns als Team auch. Und da muss man sagen, wenn es um Sicherheit geht, dann ist es ein bisschen verschobenes Bild, was man bei einem T-Shirt also sonst hat. Ich glaube, keiner fragt danach, was ein Airbag im Auto bedeutet. Sollte man machen wahrscheinlich. Sollte man machen. Ich glaube nicht, dass es lustig ist, was da drinsteckt. Aber nur so als Gedanke. Das heißt, da ist natürlich keine Rechtfertigung. Wir probieren, was möglich ist in unseren Möglichkeiten mit unserem kleinen Team, mit den Sourcing-Quellen, die wir haben. Wir achten da auch drauf. Aber natürlich, wenn wir quasi, das ist ja immer ein Continuum. Ich meine, wir haben gerade einen Call, wir nutzen Equipment, was sicher irgendwelches Material benutzt, deine Kopfhörer. Ich weiß nicht, wo die herkommen genau. Weißt du wahrscheinlich auch nicht. Und wahrscheinlich weiß dein Hersteller nicht mal genau, wo die Schaumeinlagen herkommen, die bei dir das bequem am Ohr machen. Und der wird es gerne wissen wahrscheinlich, aber es ist ein richtig dickes Brett. Das heißt nicht, was wir machen wollen. Es ist nur kein leichtes Thema. Und das zweite Aspekt, will ich einfach auch reinbringen, ist, wenn der Fokus darauf liegt, sozusagen, voll auf Nachhäsigkeit liegt, der muss sehr hoch sein, der Fokus. Die Schwierigkeit ist die Ressourcenzeit. Also ich kann das oder das machen oder ich kann beides vermisst machen, aber ich kann nicht das eine oder das andere machen, das sollte ich nicht, aber ich kann mich, glaube ich, nicht 100% auf Ressourcen konzentrieren. Was ich aber machen kann, und das ist meine Klammer außenrum, der Startsatz war ja, nur wer im Wasser ist, fühlt es, und nur wer es schützt, liebt es und wer es liebt, schützt es. Ich kann vielleicht dazu beitragen, dass mehr Menschen am Wasser sind und dadurch mehr sich darum kümmern wollen. Also in der großen Klammer. Und natürlich möglichst nachhaltig. Aber das ist ein schwieriges Thema. Es ist nicht trivial zu beantworten, aber es ist eben wirklich einfach schwierig.
Jörg Baumhauer
00:58:32
Und das ist auch der Grund, weshalb ich dann immer wieder nachfrage, weil ich glaube, es gibt unglaublich viele Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit. Und Nachhaltigkeit kann ja auch sein, ich benutze es eben sehr lange und ich entsorge es hinterher sinnvoll. Also das, was ja mit dem Ocean Cleanup oder ähnlichen Sachen passiert, ist ja, dass der Müll, der eben nicht vernünftig entsorgt wurde, jetzt im Wasser ist und uns die Schwierigkeiten bereitet und den wir dann mit dem Fisch wieder essen oder was auch immer. Und das ist ja das Wichtige. Also von daher, glaube ich, ist es wichtig, darüber zu sprechen und zu sagen, das ist unser Ansatz. Und für uns ist es wichtig, dass ihr das Zeug am besten zu uns zurückschickt, weil wir wissen, wie man am Ende damit umgeht.
Christopher Fuhrhop
00:59:12
Genau, genau.
Jörg Baumhauer
00:59:12
Das finde ich schon ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Und da ihr ja in die ganze Welt liefert, ähm, Gibt es denn Unterschiede im Umgang mit Wasser oder mit Wasser, ja generell mit Wasserumgang, also sprich Wassernutzung in eurem Bereich, wo du sagst, okay, in NYPD oder in den USA gehen sie anders um mit Wasser als in Indonesien und in Skandinavien und in Italien?
Christopher Fuhrhop
00:59:41
Das ist ganz extrem tatsächlich. Wir sind weltweit irgendwo, gibt es uns, aber wir sind jetzt nicht weltweit in Distributionen überall voll drin. Wir haben eine kleine Firma, unser Kern ist Deutschland, wir machen einiges in Europa, wir machen USA, Australien, Japan, skandinavischer Bereich partiell, England. Also es gibt so ein paar Länder, wo Japan, wo sowas bewegt sich, aber da haben wir natürlich schon Wissen dazu. Und was wir feststellen ist, allein in Europa, wenn du nach Holland zum Beispiel gehst, da siehst du sehr viele Kinder, deutsche Kinder mit Sonnenschutz herumlaufen. Immer. Also nach dem Motto so Hut auf, am besten ziehst du dich komplett, mach dich zu. Da siehst du dann die holländischen Kinder nackt am Strand tanzen. Und das ist so ein Beispiel ohne Wertung und das ist auch alles jede Gesellschaft und jeder Gesellschaftskreis hat eigene Gedanken, glaube ich Und trage eine Quote Helme. Das ist in jedem Land anders. Gehst du nach Südamerika, da tun die den Helm halt irgendwie um den Ellenbogen hängen oder sowas, weil es halt schön heiß ist. Und das hat was viel mit Kommunikation zu tun und mit dem Bewusstsein zu den Themen. Für euch aber jetzt,
Jörg Baumhauer
01:00:58
Für euch macht das jetzt keinen Unterschied. Also ihr merkt da jetzt keinen Unterschied in der Verwendung oder im...
Christopher Fuhrhop
01:01:04
Doch, das meine ich ja. Also die Akzeptanz. so. Unterschied der Akzeptanz ist unterschiedlich, sehr unterschiedlich, jedes Land. Und auch die Zugänge. Weil jedes Land anders ist. Zum Beispiel Angeln am Fels ist in Australien die gefährlichste Wassersportart zum Beispiel. Gibt es bei uns nicht so viel. Also das ist ja alle das schon. Wie quasi was die Leute da tun. Das ist ein Unterschied. Aber vor allem die Akzeptanz. Also wie offen sind die Leute dafür. Und wie offen sind die Leute auch für Veränderung. Das nächste Ding. Also du hast halt also alle Menschen tun sich glaube ich schwer mit Veränderungen und Dinge zum Reflektieren und das macht ja irgendwie Sinn und habe ich immer schon so gemacht. Das ist ein riesenpsychologisches Thema auch. Und gerade deswegen ist für uns ja die große Frage, wenn wir es rein kommerziell betrachtet, wie schaffen wir eigentlich, dass wir, also eine Klammer drüber, wie schaffen wir, dass mehr Leute sicher unterwegs sind? Dazu müssen wir kommerziell erfolgreich sein. Das muss in Bewegung kommen, damit wir über Wasserkompetenz pushen können. Wie schaffen wir, dass wir eben auf weniger Widerstände stoßen? So, das ist sowieso das Ding. Ein großes psychologisches Thema.
Jörg Baumhauer
01:02:05
Ja, ein Riesenthema. Deshalb habe ich auch mit dem Psychologen darüber gesprochen. Wir haben aber, weil wir jetzt so langsam zum Ende unseres Gesprächs kommen und ich könnte, ich merke noch stundenlang mit dir reden, weil es noch so viele verschiedene Aspekte gibt und du immer so schöne Stichworte lieferst, die ich dann gerne aufgreife. Ihr habt noch mit einem anderen meiner Podcast-Gäste zu tun und zwar mit dem Florian Wagner. Und der ist ja weltweit unterwegs und hat die Liebe zum Wasser offensichtlich erst ein bisschen hinterher gefunden. Also erst im Zuge seiner... Er wurde mehr oder weniger dazu gezwungen, alle, die die Episode gehört haben, werden das, erzählt er ja selber, aber jetzt am Ende ist er ein großer Fan davon. Was macht ihr mit Florian? Er hat so ein bisschen erzählt, ihr habt da das ein oder andere Projekt zusammen, also das Wasser verbindet euch irgendwie.
Christopher Fuhrhop
01:02:56
Ja, genau, also Florian ist aus dem Mitarbeiter-Kollegen-Umfeld quasi, ist im Freundeskreis, so ist die Verbindung irgendwie entstanden. Und ja, ein super Typ, Ich glaube, das Besondere bei ihm ist, dass er wirklich das macht, was er will. Das ist ganz cool. Es ist genial. Das heißt, ein sehr freier Mensch. Das finde ich sehr bewundernswert. Er ist ein Fotograf, der ein sehr gutes Auge hat, worauf es ankommt. Aber ein Freigeist auf der anderen Seite. Das heißt, wenn du als Firma mit ihm arbeiten willst, musst du gut überlegen, was du tust wahrscheinlich. Wenn du alles mehr mit ihm zu tun hast, dann ist es, glaube ich, der Knaller. Und das ist das Besondere an der Kooperation, glaube ich, die wir jetzt auch gerade entwickeln. Wir hatten ein Shooting zusammen, das Spannende ist, glaube ich. Und es wird eine Initiative geben, die wird wahrscheinlich dann schon da sein, wenn dieser Podcast ausgestrahlt wird oder ausgesendet wird, wo es um das Thema Wasser im Allgemeinen geht. Und dass die Klammer ist, witzigerweise, Wassersicherheit und Sicherheit im Wasser, also Sicherheit fürs Wasser. Und für die Menschen, das hängt halt zusammen. Und er, glaube ich, sieht sich als Schnittstelle und das finde ich echt ganz spannend, das zu zeigen und das greifbar zu machen. Weil oft ist es ja so, das ist ja vielleicht ein Problem von Leuten, die Ideen haben oder von generell, wenn man was kommunizieren will. Der andere wird es immer irgendwie anders aufnehmen, als man es eigentlich gesagt hat. Und wie mache ich das sichtbar? Und da ist er, glaube ich, richtig stark drin. Da freue ich mich drauf, weil in diesem Netzwerk an Menschen sind sehr verschiedene Charaktere dabei mit ganz verschiedenen Richtungen. Und der Schnittpunkt ist das Wasser. So viel kann man vielleicht sagen. Und ich glaube, wenn es dann soweit ist, dann kann man, glaube ich, auch da nochmal den Link vertieren.
Jörg Baumhauer
01:04:34
Dann verlinken wir das und sprechen wir auch nochmal drüber. Na klar, das machen wir. Und vielleicht seid ihr dann einfach nochmal Gast und wir sprechen dann über dieses Projekt miteinander.
Christopher Fuhrhop
01:04:42
Super gerne, ja. Das wäre doch cool.
Jörg Baumhauer
01:04:46
So, die Zeit ist schon fast rum. Nichtsdestotrotz habe ich am Ende immer nochmal zwei Fragen. Und der eine ist, gibt es einen Lieblingswasserplatz für dich, den du uns verraten würdest?
Christopher Fuhrhop
01:04:56
Also für mich, muss ich sagen, ist mein Lieblingsplatz eigentlich der Atlantik immer schon gewesen. Da ist einfach diese endlosen Strände, vor allem wenn du dann weggehst von den Eingangswegen, ist ja keiner mehr. Wahnsinn. Und dieses dauerhafte, das ist superschön. Und das zweite ist, der zweite Platz, glaube ich, ist für mich ganz lokal, wo ich herkomme, aus Pforzheim Fluss. Also die Enz, ein kleiner Fluss, da bin ich jahrelang, also ich wöchentlich mehrfach mit meinem besten Freund damals joggen gegangen und der hat mal ein spezieller, künstlerischer Mensch, super cool und der ist manchmal einfach so stehen geblieben am Fluss. Ich sage, wir bleiben stehen, wir joggen noch gerade. Hier hört sich das Wasser an. Und ich so, okay. Und da habe ich es auch mal gemacht und festgestellt, dass dieses Geräusch unglaublich ernst ist. Also dieser Fluss, Flüssegänger, aber diese zwei, drei Stellen, Da war ich mit dem Hund auch früher ganz oft, der super gerne geballt ist, super. Und eben Atlantik, das sind nämlich die beiden, wo ich mir am meisten zu Hause fühle, glaube ich, oder wo ich halt wirklich ganz geerdet bin, wenn ich da bin.
Jörg Baumhauer
01:06:00
Das finde ich sehr spannend, weil das ganz oft der Fall ist bei meinen Gästen, dass sie, Sie erzählen, sie haben einen Lieblingswasserplatz und der ist gar nicht irgendwie exotisch, sondern der ist ganz oft um die Ecke und der hat was mit Erinnerungen zu tun. Und spannenderweise, das, was du gerade erzählt hast, das hat mir Andreas Stowasser erzählt in einer Episode, der sagt, wenn er das erste Mal an ein Wasser, an ein Gewässer geht, dann hört er das Gewässer und das erzählt ihm was. Und das als Wissenschaftler, als Gewässerspezialist, der Gewässerin naturiert, finde ich schon spannend, weil im ersten Moment könntest du ja denken, das ist jetzt ein bisschen esoterisch. Nee, da ist ganz viel drin, eben in dem, wie es läuft und welche Geräusche es macht und das höre ich und natürlich hat er die Erfahrung und daraus kann er was machen, bevor er es sieht und das finde ich schon mal sehr, sehr spannend. Drei Tipps nochmal ganz kurz für unsere Zuhörenden von dem Profi Christopher Forob also.
Christopher Fuhrhop
01:07:01
Profi ja nicht, ich bin einfach ein Mensch wie jeder andere, ich mag Wasser sehr gerne, also das erste ist wenn ihr ans Wasser geht überlegt euch was ihr tut wisst ihr wo ihr seid genau, einfach darauf achten das zweite ist glaube ich wenn ihr Situationen sieht wo Probleme entstehen können oder könnten überlegt euch was ihr tut Und idealerweise, wenn ihr helft, habt ihr einen Auftriebskörper dabei, irgendeinen Baumstamm oder halt einen Westtube oder egal was. Und einen Rettungsring gibt es ja auch an vielen Stellen. Und das Dritte ist, alles nicht so ernst nehmen, einfach eine gute Zeit haben, weil darum geht es am Ende. Das geht ja darum, dass wir einfach ein Leben haben, was irgendwie möglichst offen ist und schön ist vielleicht, und eine Gemeinschaft zu schaffen mit dem Wasser.
Jörg Baumhauer
01:07:50
Danke, super. Also so ein bisschen Gelassenheit und Neugierde, die gehört einfach mit dazu. Super, vielen Dank. Christopher, ganz herzlichen Dank. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, mit dir zu reden. Das war sehr, sehr flüssig, sehr schnell, sehr liebhaft, sehr interessant und ich hätte noch ganz viele Fragen. Vielleicht vertiefe es einfach irgendwann später nochmal in der nächsten Episode, weil ich glaube, du hast über Wasser und über das, was du machst, noch ganz viel zu erzählen. Herzlichen Dank.
Christopher Fuhrhop
01:08:16
Danke für die Einladung, Jörg. Und genau, ich freue mich sehr, hier zu sein und bin gespannt, das auch anzuhören. Ich bin mal sehr gespannt.
Jörg Baumhauer
01:08:22
Ja, das wird gut. Und für euch alle da draußen, die jetzt zugehört haben und denen das gefallen hat, ich freue mich natürlich, wenn ihr eine Bewertung da lasst. Und irgendwo, wo man Podcasts bewerten kann, kann man, oder wo man sie hören kann, kann man sie auch bewerten. Und das hilft mir wiederum weiter. Und wie immer, bleibt ihr am Ende nur zu sagen, bleibt im Strom. Tschüss.
Christopher Fuhrhop
01:08:43
Tschüss, danke dir.
Jörg Baumhauer
01:08:52
Wasserkünste, der Podcast, der die Strömung von Kunst, Kultur und Gartenkultur miteinander verbindet. Wasserkünste.

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